1. Graupapageien-Workshop am 17. Juni 2006

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Die Organisatorin Hildegard Niemann beim Vortrag über die Entwicklung und Sozialisation von Graupapageien (links) und bei der Demonstration eines falsch eingerichteten Käfigs. |

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Dr. Carlo Manderscheid in der Pause im Gespräch mit einem Teilnehmer des Workshops (links). Die Vorträge des luxemburgischen Tierarztes wurden besonders aufmerksam verfolgt. Er gehört zu den wenigen Spezialisten in der Behandlung von Papageien. |

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Dr. Carlo Manderscheid erläutert die Ursachen des organisch bedingten Rupfens (links). Am Ende der Veranstaltung freuten sich die Redner über einen gelungenen Workshop. |
2. Graupapageien-Workshop am 22. Juli 2006

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Bei tropischen Temperaturen begrüßt Heike Mundt die 20 Teilnehmer (links). Dr. Manderscheid und Hildegard Niemann analysieren die Ursachen des Beißens. |

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Diplom-Biologin Hildegard Niemann beim Vortrag über Verhaltensauffälligkeiten bei Graupapageien (links). In der Pause gab es reichlich Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch mit den Referenten (Bild Mitte) oder für den Besuch der Jungvogelvoliere (Bild rechts). |

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Tierarzt Dr. Friedrich Janeczek demonstrierte vor den Teilnehmern die endoskopische Untersuchung einer Blaustirnamazone (links). Während der Vorträge wurden viele Fragen zum Thema Ernährung, Rupfen und Infektionskrankheiten gestellt. |

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Die beiden Workshops haben gezeigt, dass es bei den Graupapageienhaltern noch ein große Informationsdefizit gibt. Die beiden Organisatorinnen haben daher beschlossen, das erfolgreiche Workshop-Konzept im Jahr 2007 noch weiter auszubauen. |
3. Graupapageien-Workshop am 21. April 2007

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Auch der dritte Graupapageien-Workshop im Papageienpark Bochum stieß wieder auf große Resonanz. Die Organisatorinnen Hildegard Niemann und Heike Mundt begrüßten die 20 Teilnehmer aus allen Teilen Deutschlands. |

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Diplom-Biologin Hildegard Niemann referierte über das Sozialverhalten von Graupapageien unter Berücksichtigung der Aufzuchtsituation. Dr. Rainer Niemann widmete sich in seinem Vortrag der Ernährung der Graupapageien. |

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Dr. Friedrich Janeczek zeigte den Workshop-Teilnehmern, wie eine endoskopische Untersuchung bei einer Grünwangenamazone durchgeführt wird. Für viele tiermedizinischen Diagnosen ist dieser Einblick in die Körperhöhle unumgänglich. |

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Dr. Carlo Manderscheid erläuterte ausführlich eines der größten gesundheitlichen Probleme bei Graupapageien in Menschenobhut: die Aspergillose. Der Veterinär räumte mit vielen gängigen Irrtümern und Fehlinterpretationen bei dieser gefährlichen Pilzinfektion auf. – Am Ende eines langen Workshop-Tages freuten sich Mensch und Vogel über eine rundum gelungene Veranstaltung. |
1. Amazonen-Workshop am 19. Mai 2007

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Nach drei erfolgreichen Graupapageien-Workshops war im Mai 2007 die artenreichste Papageiengattung Thema der Fortbildungsveranstaltung: die Amazonen. Nachdem alle organisatorischen Feinheiten geklärt waren, fiel der Startschuss für ein achtstündiges Programm, das keine Fragen ungeklärt lassen sollte. |

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Die 20 Teilnehmer hielten vor allem Blaustirnamazonen, Venezuela-Amazonen, Gelbscheitelamazonen und Gelbwangenamazonen. Der Zoologe Dr. Rainer Niemann wies darauf hin, dass die einzelnen Arten im Freiland unterschiedliche Lebensräume bewohnen, was durchaus Konsequenzen für ihre Haltung in Menschenobhut hat. |

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Tierarzt Dr. Carlo Manderscheid und Diplom-Biologin Hildegard Niemann erläuterten gemeinsam die Ursachen für die wichtigsten Verhaltensprobleme bei Amazonen, während sich in der großen Freivoliere neben dem Veranstaltungsraum die Hauptdarsteller des Workshops äußerst lautstark über Zweige und Spielzeug hermachten. |
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Weitere Diskussionsthemen waren die richtige Ernährung von Amazonen, die Hygiene, Bau und Einrichtung von Volieren sowie die Krankheitsvorbeugung. Am Ende des Tages konnte nicht nur die Finsch-Amazone (rechts) mit ihrem Tagwerk zufrieden sein. Teilnehmer und Referenten ließen den Tag mit einem Grillabend bei sommerlichen Temperaturen ausklingen. |
1. Kakadu-Workshop am 23. Juni 2007
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Eine besonders heikle Gruppe von Papageien stand im Juni auf dem Workshop-Plan: die Kakadus. Vor allem die asiatischen Vertreter der Gruppe wie die Molukkenkakadus (rechts) zeigen häufig Verhaltensauffälligkeiten in Menschenobhut. Der Workshop wurde traditionell mit einem Vortrag von Dr. Friedrich Janczek (Bild links) eröffnet. |
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Die Papageienexpertin Heike Mundt (links) verdeutlichte den Teilnehmern, an welchen äußeren Merkmalen auch der Laie leicht erkennen kann, ob ein Vogel gesund oder krank ist. Gewohnt temperamentvoll übernahm anschließend Hildegard Niemann den Referentenplatz und sprach über Verhalten und Erziehung von Kakadus in der Heimvogelhaltung. |
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Während der Vorträge waren die Teilnehmer aufgefordert, Zwischenfragen zu stellen und von eigenen Erlebnissen und Erfahrungen zu berichten. So entstand eine lebhafte und konstruktive Diskussion. Dr. Rainer Niemann (rechts) erläuterte, dass das Verhalten und die Bedürfnisse der Kakadu-Arten maßgeblich von ihren sehr verschiedenen natürlichen Lebensräumen geprägt werden. |
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Dr. Frank Enders aus Freiberg (Sachsen) schlug in seinen Vorträgen einen weiten Bogen von der Kakadubalz über Viruserkrankungen bis hin zu typischen Verhaltensauffälligkeiten von Kakadus in Menschenobhut. Er schloss den Workshop mit Tipps zur Gesundheitsvorsorge der Vögel ab und wurde anschließend von den Teilnehmern noch lange mit Fragen „gelöchert”. |
1. Australische-Sittiche-Workshop am 14. Juli 2007
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Der letzte Workshop im Jahr 2007 stand im Zeichen der australischen Sittiche, wobei eindeutig die Wellensittiche im Vordergrund des Interesses standen. Nach einer lebhaften Diskussion um die richtige Ernährung der Sittiche mit Dr. Friedrich Janeczek ging Wellensittich-Expertin Gaby Schulemann-Maier auf die schwierige Haltung gehandicapter Vögel ein (rechts). |
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Das Interesse, bei einer endoskopischen Untersuchung eines Papageis zuzusehen, war dieses Mal besonders groß (Bild links). Dr. Janeczek demonstrierte diesen wichtigen und nur wenigen Minuten dauernden Eingriff bei einem Weißkopfpapagei. |
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Die Stimmung war bei zum Teil tropischen Temperaturen prächtig und ausgelassen. Zahlreiche Zwischenfragen schoben den Zeitplan des Workshop immer weiter nach hinten. Auch in den Pausen (rechts) wurde lebhaft weiterdiskutiert. |
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Dr. Rainer Niemann und Dr. Carlo Manderscheid widmeten sich gemeinsam den Themen Balz, Zucht und Aggressivität bei australischen Sittichen. Am späten Abend endete mit dem Sittich-Workshop die Veranstaltungsserie 2007 und wird im Frühjahr 2008 eine Fortsetzung finden. |
4. Graupapageien-Workshop am 19. April 2008
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Der erste Workshop 2008 im Papageienpark Bochum richtete sich zum nunmehr vierten Mal an die Halter von Graupageien. Die 20 Teilnehmer aus Deutschland und Belgien erfuhren wie in den beiden Vorjahren erneut viele neue Erkenntnisse aus der Welt ihrer Heimvögel. Besonders intensiv wurden die Erkrankungen des Urogenitalsystems der Graupapageien behandelt und lebhaft diskutiert. |
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Nach einer geschmackvollen Mittagspause mit warmem Buffet (Bild links), das natürlich im Workshoppreis enthalten war, folgte ein einstündiger Streifzug von Dr. Rainer Niemann durch die Botanik. Der Schwerpunkt des Referats lag bei der Vorstellung giftiger und ungiftiger Gehölze für Graupapageien. |

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Dr. Friedrich Janeczek zeigte den Teilnehmern, wie zwei Graupapageien in wenigen Minuten ein Mikrochip eingepflanzt wird. Auch die endoskopische Bestimmung des Geschlechts eines Gelbbrustaras (Bild Mitte) wurde aufmerksam verfolgt. |

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Zwei Stunden länger als vorgesehen dauerte der 4. Graupapageien-Workshop. Die Organisatorinnen Hildegard Niemann und Heike Mundt (links) waren mit dem Verlauf der Veranstaltung mehr als zufrieden. Das Foto rechts zeigt sie gemeinsam mit Dr. Carlo Manderscheid und seiner Lebensgefährtin Daria Nold. |
5. Graupapageien-Workshop am 21. Juni 2008

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Zum 5. Graupapageien-Workshop waren 22 Teilnehmer aus allen Teilen der Republik und auch aus Luxemburg angereist. Die Interessen der Halter waren weit gefächert, und so wurde schon zu Beginn des Workshops lebhaft diskutiert. |

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Tiermedizinische Themen spielten erneut eine wichtige Rolle. Dr. Carlo Manderscheid (links) erläuterte gemeinsam mit Hildegard Niemann die häufigsten Verhaltensauffälligkeiten bei Graupapageien. Vor allem sein Abschlussvortrag zur Diagnostik und Behandlung der Aspergillose fand große Beachtung. |

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Heike Mundt (links) erklärte den Teilnehmern die Bedeutung des „Groomings”, also der wichtigen Begutachtung des Allgemeinzustands eines Papageis. Dr. Rainer Niemann (rechts) präsentierte einige Beispiele für geeignetes Beschäftigungsfutter und wies auf die gefährlichsten Giftpflanzen für Graupapageien hin. |

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Wie bei allen vorangegangenen Workshops genossen die Teilnehmer die lockere und konstruktive Atmosphäre, die Gespräche mit den übrigen Graupapageienhaltern, das gewohnt reichhaltige Buffet und das persönliche Gespräch mit den Referenten. |