Das 2. Bird Symposium in der N.O.P in Veldhoven (Niederlande) am 15. Mai 2011
Am Sonntag, den 15. Mai 2011, fand im Nederlands Opvangcentrum voor Papegaaien (N.O.P.) in Veldhoven bei Eindhoven (Niederlande) das zweite Bird Symposium statt.

Das N.O.P in Nord-Brabant hat sich von einer Auffangstation für Papageien und konfiszierte Vögel zu einem beliebten Tierpark entwickelt. Thiely de Moor und Caroline Traas (Mitte) konnten zahlreiche niederländische Papageienfreunde zum 2. Symposium begrüßen.

Die Vorträge für die deutschen Gäste begannen erst am Nachmittag. Es war also Zeit genug, um die tierischen Attraktionen des N.O.P. zu bestaunen. Typisch für den Park sind sehr große Volieren, die teilweise begehbar sind. Das Bild in der Mitte zeigt einen Vari, der sich bereitwillig von den Besuchern kraulen ließ, das Bild rechts einen imposanten Königsgeier.

Die Tropenhalle am Eingang des Parks ist die Heimat zahlreicher exotischer Vogelarten, wie den afrikanischen Glanzstaren (links), den seltenen Dolchstichtauben (Mitte) und den asiatischen Krontauben (rechts), die der Besucher weitgehend barrierefrei beobachten kann.

Die meisten Vögel der Tropenhalle sind wenig scheu. So konnte man aus nächster Nähe eine Sonnenralle (links) betrachten. In der relativ neuen Großvoliere des Parks nahm ein zahmer Banks-Rabenkakadu Kontakt zu den Besuchern auf (Mitte). In der begehbaren Sittichvoliere stürzte sich sofort ein Felsensittich auf das in der Hand gereichte Futter (rechts).

Die Sittichanlage mit ihren Dutzenden von Vögeln ist sehr beliebt bei Alt und Jung. Besonders hartnäckig verfolgten die Großen Alexandersittiche und einige Nymphensittiche die Besucher, um sich die Leckerbissen zu sichern oder den ein oder anderen Jackenknopf abzumontieren.

Auf der sehenswerten Greifvogelflugshow präsentierte der Falkner neben Bussarden und Neuweltgeiern auch den mächtigen Uhu. Das Publikum, insbesondere die Kinder, wurde in die Show sehr aktiv mit eingebunden und durfte sein Talent als Greifvogelbändiger testen.
Der aufmerksame Beobachter konnte in der begehbaren Sittichanlage über ein Dutzend Papageienarten entdecken, darunter einen Braunkopfpapagei (links), der sich einen Bananenchip schmecken ließ, einige Bergsittiche (Mitte) und die frechen Alexandersittiche.

Am Nachmittag informierte Tierarzt Dr. Gerry Dorrestein (links) über den aktuellen Stand der Forschung zur neuropathischen Drüsenmagendilatation (PDD) und die Infektion von Papageien mit aviären Bornaviren sowie Johnny Wierda (Mitte) über die zahlreichen Zuchtanlagen, die er weltweit besuchen durfte. Am Ende eines ereignisreichen Tages freut sich Hildegard Niemann auf das dritte Symposium, das im Mai 2012 stattfinden soll.